Kosten
Was kostet eine Hausverwaltung in München?
Kurz beantwortet: Die Mietverwaltung einer Eigentumswohnung wird meist als Festpreis je Einheit und Monat abgerechnet. Bei COLYO kostet eine Wohnung 50,00 € brutto im Monat, ein einzeln vermietetes WG-Zimmer 40,00 € brutto. Entscheidend für den Vergleich ist nicht der Grundpreis allein, sondern was er abdeckt — und welche Positionen nach Stundensatz dazukommen.
Inhalt
„Was kostet das?" ist bei Hausverwaltungen erstaunlich schwer zu beantworten — weil die wenigsten ihre Preise veröffentlichen und weil identische Grundpreise völlig unterschiedliche Leistungen meinen können. Dieser Beitrag zeigt, worauf es beim Vergleich ankommt.
1. Drei Abrechnungsmodelle
| Modell | Wie gerechnet wird | Für wen sinnvoll |
|---|---|---|
| Festpreis je Einheit | Ein fester Monatsbetrag pro Wohnung oder Zimmer | Der Normalfall bei Eigentumswohnungen. Planbar, unabhängig von der Miethöhe. |
| Prozent der Mieteinnahmen | Anteil der Nettokaltmiete, meist im niedrigen einstelligen Prozentbereich | Bei sehr hohen Mieten teuer. Die Vergütung steigt mit jeder Mieterhöhung, der Aufwand nicht. |
| Mischmodell | Grundpreis plus Zuschläge für einzelne Leistungen | Bei größeren Beständen mit stark unterschiedlichem Aufwand. |
Beim Prozentmodell lohnt eine simple Gegenrechnung: Bei einer Wohnung mit 1.200 € Kaltmiete sind 4 % bereits 48 € im Monat — und nach der nächsten Mieterhöhung mehr, ohne dass sich an der Arbeit etwas geändert hätte. Eine Pauschale bleibt, wo sie ist.
2. Was im Grundpreis stecken sollte
Ein Grundpreis ist nur vergleichbar, wenn dieselben Leistungen darin enthalten sind. Prüfen Sie mindestens diese Positionen:
- Mieteingangskontrolle und Mahnwesen
- Betriebs- und Nebenkostenabrechnung einmal jährlich, fristgerecht
- Annahme und Bearbeitung von Schadensmeldungen der Mieter
- Beauftragung und Kontrolle von Handwerkern bis zu einer vereinbarten Freigabegrenze
- Vollständiger Mieterkontakt mit fester Erreichbarkeit
- Jährliche Eigentümerabrechnung, aufbereitet für den Steuerberater
- Prüfung der Hausgeldabrechnung der WEG
Fehlt die Betriebskostenabrechnung im Grundpreis, ist das Angebot nicht günstiger, sondern nur anders geschnitten. Sie ist die aufwendigste wiederkehrende Leistung im ganzen Jahr.
3. Was üblicherweise extra kommt
Auch bei einem fairen Festpreis gibt es Leistungen außerhalb des Katalogs. Seriös ist, wenn sie vorher benannt und beziffert sind:
- Neuvermietung — Inserat, Besichtigungen, Bonitätsprüfung, Vertrag, Übergabe. Wir rechnen das als feste Pauschale je Mietvertrag ab, nicht als Anteil der Miete.
- Begleitung von Bau- und Sanierungsmaßnahmen — nach Stundensatz oder als Anteil am Auftragsvolumen.
- Vertretung in Rechtsstreitigkeiten, Räumungsverfahren, aufwendige Belegprüfungen.
- Auslagen wie Fahrtkosten, Porto, Kopien.
4. Angebote richtig vergleichen
Vier Fragen entlarven die meisten Scheinpreise:
- Ist die Betriebskostenabrechnung enthalten? Wenn nein: Was kostet sie?
- Wie hoch ist die Freigabegrenze für Kleinreparaturen? Eine sehr niedrige Grenze bedeutet: Sie werden ständig gefragt — und genau das wollten Sie ja abgeben.
- Wie wird die Neuvermietung abgerechnet? Pauschale oder Monatsmieten?
- Gibt es eine Einrichtungs- oder Übernahmegebühr?
5. Umlagefähig? Absetzbar?
Verwaltungskosten sind nicht auf den Mieter umlagefähig — die Betriebskostenverordnung nimmt sie ausdrücklich aus. Sie bleiben beim Eigentümer.
Bei einer vermieteten Wohnung sind sie dafür in aller Regel als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abzugsfähig. Effektiv reduziert sich die Belastung damit um Ihren persönlichen Steuersatz. Wie das in Ihrem konkreten Fall aussieht, gehört zu Ihrem Steuerberater — wir liefern die Jahresabrechnung so aufbereitet, dass er sie direkt übernehmen kann.
Unsere Preise stehen offen auf der Seite
50,00 € je Wohnung und Monat, 40,00 € je WG-Zimmer, brutto. Kompletter Leistungskatalog, keine Einrichtungsgebühr.
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