Eigentümer
Reporting und Freigaben
Kurz beantwortet: Sie bekommen einen monatlichen Kurzstatus — Mieteingang, offene Vorgänge, anstehende Termine — und sofortige Information bei allem, was eine Entscheidung von Ihnen braucht. Dazwischen passiert nichts, worüber Sie berichtet werden müssten. Die Freigabegrenze legen Sie fest: Bis zu diesem Betrag beauftragen wir ohne Rückfrage, darüber holen wir ein Angebot ein.
Inhalt
Der monatliche Kurzstatus
Eine Seite, immer gleich aufgebaut:
- Mieteingang — pünktlich, verspätet oder offen, je Einheit
- Offene Vorgänge — was gemeldet wurde, was beauftragt ist, was auf einen Termin wartet
- Kosten des Monats, soweit angefallen
- Anstehendes — Wartungstermine, Prüfpflichten, auslaufende Fristen, Eigentümerversammlung
Was nicht bis zum Monatsende wartet
- Jede Ausgabe über Ihrer Freigabegrenze
- Zahlungsverzug ab der zweiten Mahnstufe
- Kündigung durch den Mieter — weil dann die Neuvermietung anläuft
- Schäden mit Versicherungsrelevanz oder möglicher Mietminderung
- Beschlüsse der WEG mit Kostenfolge, wegen der kurzen Anfechtungsfristen
- Behördenpost, die eine Frist auslöst
Die Freigabegrenze
Die wichtigste Zahl im Verwaltervertrag. Bis zu diesem Betrag beauftragen wir Handwerker ohne Rückfrage; darüber bekommen Sie ein Angebot und entscheiden.
Unabhängig davon gilt: Bei Gefahr im Verzug — Wasseraustritt, Heizungsausfall im Winter, nicht verschließbare Wohnungstür — handeln wir sofort und informieren Sie unmittelbar danach. Alles andere wäre fahrlässig.
Einmal im Jahr
- Jahresabrechnung mit allen Einnahmen und Ausgaben, aufbereitet für den Steuerberater
- Prüfung der Mietanpassung — was möglich ist und was wir empfehlen
- Zustandsbericht mit absehbarem Instandhaltungsbedarf der nächsten Jahre
Warum nicht mehr
Der häufigste Grund, warum Eigentümer eine Verwaltung beauftragen, ist nicht Zeitmangel — es ist die ständige Unterbrechung. Ein Reporting, das jeden Vorgang meldet, stellt genau diese Unterbrechung wieder her, nur mit einer Verwaltung dazwischen.
Deshalb ist unser Standard bewusst knapp: einmal im Monat der Überblick, sofort alles Entscheidungsrelevante, einmal im Jahr die Zahlen. Wer mehr will — wöchentlich, oder jede Rechnung zur Kenntnis — bekommt das selbstverständlich. Es ist nur nicht die Voreinstellung.